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Informationen zu Fonds


Fonds / geschlossene Fonds

Fonds

Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Fonds

Bei einem geschlossenen Fonds bindet sich der Anleger langfristig an ein Investment. Diesem unternehmerischen Risiko stehen zumeist attraktive Renditen und zum Teil auch steuerliche Vorteile gegenüber.

Bei offenen Fonds, auch Investmentfonds genannt, kann der Anleger jederzeit seine Anteile wieder veräußern und erhält den aktuellen Zeitwert ausgezahlt. Dieses höhere Maß an Flexibilität für den Anleger und das damit verbundene geringere Risiko führen dazu, dass die Renditen von Investmentsfonds typischerweise unterhalb derjenigen von geschlossenen Fonds liegen.


Was ist ein geschlossener Fonds?

Bei einem geschlossenen Fonds beteiligt sich der Anleger an einzelnen oder wenigen Investmentgegenständen zum Beispiel Immobilien, ein Schiff oder noch zu produzierende Filme. Das Gesamtinvestment aller sich beteiligenden Anleger steht von vornherein fest. Der Fonds wird geschlossen, wenn das erforderliche Kapitalziel erreicht ist.


Geschlossene Fonds für jeden geeignet?

Geschlossene Fonds binden das Kapital des Anlegers für einen längeren Zeitraum, meist zwischen 6 und 20 Jahren. Je nach Konstruktion des Fonds gibt es regelmäßige oder unregelmäßige Ausschüttungen. Nur Anleger, die für den entsprechenden Zeitraum im Notfall auf das investierte Geld verzichten können, sollten in geschlossene Fonds investieren.
Den zumeist recht attraktiven Renditen, die allerdings nicht garantiert sind, stehen je nach Fonds auch entsprechende unternehmerische Risiken gegenüber. Diese können bis zum Totalverlust des investierten Kapitals reichen, auch wenn dies bei seriösen Anbietern extrem unwahrscheinlich ist.

 

Verkauf von geschlossenen Fonds

Können geschlossene Fonds weiterverkauft werden?

Der Verkauf des Anteils an einem geschlossenen Fonds hängt zunächst einmal von den rechtlichen Bedingungen des jeweiligen Fonds ab, meistens steht dem nichts entgegen.
Allerdings existiert kein sicherer Zweitmarkt für Anteile an geschlossenen Fonds, auch eine Rücknahme durch den Fondsanbieter (sog. "Notverkauf") wird nur in Ausnahmefällen angeboten. Somit bleibt dem Anleger sowohl das Risiko, ob er einen Käufer findet also auch das des letztendlich erzielbaren Verkaufspreises.
Zu beachten ist, dass hohe Verlustzuweisungen in der Anfangsphase, wie bei manchen Fonds üblich, beim Weiterverkauf möglicherweise steuerlich rückwirkend aberkannt werden. Somit können also nachträglich noch Steuerzahlungen fällig werden.

Kann man mit geschlossenen Fonds Steuern sparen?
Ja, aber dies sollte üblicherweise nicht die Motivation für das Investment in einen geschlossenen Fonds sein.
Steuerliche Verlustzuweisungen sind für einen Anleger nur dann sinnvoll, wenn in den folgenden Jahren entsprechende Renditen erwirtschaftet werden. Bei der Auswahl des Beteiligungskonzeptes ist darauf zu achten, dass die Steuervorteile in ein entsprechend ertragsstarkes Anlagekonzept eingebettet sind.


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