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Schifffonds widerlegen negative Prognosen


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Viele Analysten sind von einem schwachen Schiffsfondsjahr 2007 ausgegangen. Mit über 3,5 Mrd. EUR konnten 2007 knapp 30 % mehr Schiffsbeteiligungen platziert werden als noch im Jahr zuvor.
Doch wie konnte es zu einem so hervoragenden Ergebnis kommen, obwohl der Markt für Fonds aus diesem Segment durchaus Probleme hatte.
Überdurchschnittlich steigende Betriebskosten drücken auf die Renditen und auch die Kaufpreise der Schiffe laden nicht gerade zur Investition ein. Aktuell wird davon ausgegangen, dass zukünftig klassische Schiffsfonds lediglich eine Rendite von 5 % bis 6 % anstatt wie bisher 7 % oder 8 % ausweisen können. Vorausschauende Emittenten hatten bereits vor Jahren Schiffe geordert. Im Gegensatz zu Großtankern, die so genannten VLCC, mit deren aktuellem kurzfristigen Charterniveau sich gerade einmal Kostendeckung erzielen lässt, steigen die Charterraten bei Bulker und bei Containerschiffen weiterhin, insbesondere dem Feedersegment, halten diese sich auf einem hohen Niveau.

 

Wo liegen die Gründe?

Im Jahr 2005 wurde der § 15 b EStG eingeführt und so war es mit den Anfangsverlusten beziehungsweise den Kombimodellen zu Ende. Damals aber bereits hat dies der Platzierung von Schiffsfonds wenig ausgemacht. Die Fonds hatten bereits eine in Europa übliche Förderung der Seeschifffahrt nutzen können, die pauschalierte Tonnagebesteuerung. Gewinn wird nur sehr gering belastet, wodurch, europaweit die Schifffahrtsindustrie gefördert werden sollte. Wenn das Schiff Gewinne erwirtschaftet sind nahezu steuerfreie Erträge für den Anleger zu erwarten, aber bei verlustreichen Schiffen kann dieser Verlust nicht abgesetzt werden.


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